Pflanzliche Ernährung
Mehr pflanzliche Lebensmittel zu essen ist in der Regel gesünder, sorgt für mehr Abwechslung und nützt dem Klima richtig viel. Dabei macht es durch das wachsende Angebot wirklich Spaß zu entdecken wie gut manche pflanzlichen Produkte schmecken. Der Einstieg ist leicht, wenn man klein anfängt: Mit jeder Portion Fleisch, Käse oder Butter, die durch etwas Pflanzliches ersetzt wird, sparst du CO2.

Mit pflanzlicher Ernährung kannst du zudem den Regenwald retten! Da viele Futtermittel aus Südamerika importiert werden, wo für die Landwirtschaft Regenwald gerodet wird, kannst du mit dem Umstieg auf pflanzliche Lebensmittel zum Schutz des Regenwald vor Rodung beitragen.[1]
Empfehlungen für pflanzliche Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Burgerpatties: Beyond Burger - sehen aus wie Fleisch, schmecken wie Fleisch, schaden aber weder Klima noch Tieren noch der Gesundheit
- Frikadellen: Beyond Meatballs - genau wie bei den Burgerpatties werden Textur und Geschmack von Fleisch wirklich sehr gut nachgeahmt.
- Butter: Eleplant - schmeckt sehr buttrig und lässt sich sogar noch besser verstreichen als Butter aus Kuhmilch. Enthält kein Palmöl. Da mit pflanzlicher Butter große Mengen Kuhmilch gespart werden, ist die CO2-Ersparnis sehr hoch.[2]
- Milch: vly Barista - Milch aus Erbsenprotein, die geschmacklich nah an Kuhmilch heran kommt. Hat die deutlich besseren Nährwerte und enthält zusätzlich Mikronährstoffe wie Vitamin D3, Vitamin B12, Calcium, Selen und Jod. Lässt sich außerdem sehr gut zum Kaffee aufschäumen.
- Sahne: Rama Cremefine 100% pflanzlich 31% Fett - Lässt sich super schlagen und schmeckt sehr gut zu Kuchen und Co. Kann außerdem perfekt zum Backen und Kochen verwendet werden. Insbesondere in Sahnesoßen ist die Linsen-Sahne der perfekte Kuh-Sahne Ersatz!
Die besten pflanzlichen Rezepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Veganer Fantakuchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Zutaten für den Teig
- 650g Mehl
- 400g Zucker
- 1.5 Päckchen Backpulver
- 2 Päckchen Vanillezucker
- Eine Prise Salz
- 180g Öl
- 550g Fanta oder Bionade Naturtrübe Orange
Zutaten für das Topping
- 400ml vegane Sahne (2x Rama Cremefine 100% pflanzlich 30% Fett)
- 150g veganer Frischkäse
- 500g veganer Vanillepudding (Dr. Oetker Vanillepudding-Pulver + Vly Barista Milch)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 350g Mandarinen aus der Dose
- Zimt
Zubereitungsschritte
- Veganen Vanillepudding kochen: Koche den Pudding nach den Anweisungen auf der Packung des Dr. Oetker Puddingpulvers. Nutze einfach Vly Barista anstatt Kuhmilch. Lass den Pudding anschließend abkühlen.
- Teig vorbereiten: Mixe zuerst die folgenden trockenen Zutaten: Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker, Salz. Füge dann Öl und Fanta hinzu und mixe erneut. Achte dabei darauf, dass die Fanta nicht zu lange gerührt werden sollte, damit sie nicht die Kohlensäure verliert.
- Boden backen: Verteile den Teig auf einem Backblech und backe ihn bei 180° (Ober-/Unterhitze) etwa 25 Minuten lang, bis er leicht gebräunt ist. Lass den Kuchen anschließend abkühlen.
- Vegane Creme für das Topping vorbereiten: Mische den veganen Frischkäse mit dem (abgekühlten) Vanillepudding. Schlage die vegane Sahne und rühre sie unter, zusammen mit dem Vanillezucker. Stell die Mischung in den Kühlschrank, sobald der Boden im Ofen ist.
- Boden + Topping = Fertiger Fantakuchen: Sobald der Boden abgekühlt ist, kannst du die Mandarinen darauf verteilen und die Topping-Creme darüber verstreichen. Jetzt noch mit etwas Zimt bestäuben und fertig ist der köstliche vegane Fantakuchen :)
Das Rezept ist inspiriert von antieatmeatclub.com [3].

Eine pflanzliche Zukunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Stell dir vor die Mehrheit der Menschen ernährt sich überwiegend pflanzlich. Es gibt eine große Auswahl hochwertiger, pflanzenbasierter Lebensmittel, die neben dem Einzelhandel auch in Metzgereien, Bäckereien und der Gastronomie zu finden sind. Durch diese Ernährung sind die Menschen gesünder und fühlen sich auch so. Das Risiko für Diabetes sowie Kreislauf- und Krebserkrankungen ist deutlich gesunken.[4][5] Mahlzeiten liegen nicht mehr so schwer im Magen, es fällt einem leichter sein Wunschgewicht zu erreichen und Laktose ist für die meisten Menschen kein Thema mehr.[6] Auf die wenigen Male, an denen man tierische Produkte isst, freut man sich richtig, weil es etwas besonderes geworden ist.
In der Landwirtschaft sind viele Ackerflächen frei für den Anbau pflanzlicher Lebensmittel für den Menschen geworden oder können der Natur zurückgegeben werden, um das Ökosystem zu stärken.[7] Der kleineren Menge an Nutztieren wird mehr Freiheit und Pflege geschenkt, da viele bereit sind für die wenigen tierischen Produkte, die sie noch konsumieren, einen angemessenen Preis zu bezahlen.[8]
Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2020-06-25_trendanalyse_fleisch-der-zukunft_web_bf.pdf, Kapitel 6.1
- ↑ https://www.quarks.de/umwelt/landwirtschaft/darum-ist-butter-fuers-klima-schaedlicher-als-rindfleisch/
- ↑ https://antieatmeatclub.com/veganer-fantakuchen-mit-schmand-und-mandarinen-suesse-kindheitserinnerungen/
- ↑ https://www.bdc.de/krebszellen-moegen-keine-pflanzliche-ernaehrung
- ↑ https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2023/maerz/tierische-lebensmittel-ja-oder-nein/
- ↑ https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/vegane-ernaehrung-gesund-studie-obst-gemuese-forschung-vegan-vegetarisch-ltt-gesundheit-91550553.html
- ↑ https://www.bauernverband.de/faktencheck/futterversorgung-der-nutztiere
- ↑ https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/tierwohlabgabe-gut-fuer-baeuerinnen-und-tiere/